Google aktualisiert die Politik der eingeschränkten Ausstrahlung von Anzeigen in der Suche
Im Juni 2026 begann Google mit einer wichtigen Aktualisierung der Politik zur eingeschränkten Ausstrahlung von Anzeigen. Die Neuheit? Jetzt gilt die Regel auch für mehr Szenarien innerhalb der Google-Suche. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und dauert bis 2028, aber wer bis zur letzten Minute wartet, könnte sehen, dass seine Anzeigen an Reichweite verlieren.
In diesem Artikel werden wir detailliert erläutern, was sich ändert und wie Sie sich vorbereiten können, um zu vermeiden, dass Ihre Kampagnen betroffen sind.
Was ist die eingeschränkte Ausstrahlung von Anzeigen?
Die eingeschränkte Ausstrahlung ist keine Aussetzung – Google nimmt Ihr Konto nicht offline und blockiert Ihre Kampagnen nicht vollständig. Was passiert, ist, dass Ihre Impressionen in bestimmten Suchanfragen reduziert werden, in denen der Algorithmus ein höheres Potenzial für negative Nutzererfahrungen identifiziert.
In einem wettbewerbsintensiven Markt bedeutet weniger Sichtbarkeit, dass Chancen auf Konversionen verloren gehen.
Was hat sich im Juni 2026 geändert?
1. Nutzerbeschwerden wiegen schwerer
Google hat klar gemacht: Nutzerbeschwerden werden sehr ernst genommen. Wenn ein Werbetreibender wiederholt und unverhältnismäßig Beschwerden erhält – sei es wegen Inhalten, Produkten oder Verhaltensweisen, die nicht den Erwartungen entsprechen – kann Google ihn als nicht qualifiziert betrachten und seine Impressionen einschränken.
2. Klare Identität des Werbetreibenden
Google möchte, dass der Nutzer genau weiß, wer wirbt. Anzeigen, die andere Marken erwähnen, ohne die Identität des Werbetreibenden klarzustellen, sowie generische Anzeigen ohne Markenidentifikation, können in ihren Impressionen eingeschränkt werden.
Wie man Einschränkungen vermeidet: Best Practices
Halten Sie ein klares Branding
Ihre Marke sollte das Erste sein, was der Nutzer sieht – sowohl in der Anzeige als auch auf der Zielseite. Konsistenz zwischen Anzeige und Landing Page ist entscheidend.
Seien Sie transparent über andere Marken
Wenn Sie Wettbewerber oder Partnermarken erwähnen, machen Sie Ihre Beziehung zu ihnen sehr deutlich und stellen Sie sicher, dass Ihre eigene visuelle Identität leicht erkennbar ist.
Verwenden Sie spezifische Texte
Generische Texte wie „Kaufen Sie hier“ sind nicht mehr ausreichend. Seien Sie spezifisch: „Kaufen Sie [Produkt] bei [Ihrer Marke]“ ist viel effektiver und sicherer.
Fixieren Sie Ihre Domain (Domain Pin)
Für neue Werbetreibende oder weniger bekannte Marken hilft es, die Domain vor dem Titel der Anzeige zu fixieren, um die Identität klarzustellen. Diese Funktion ist nicht für alle Anzeigentypen verfügbar, aber wenn sie verfügbar ist, nutzen Sie sie.
Implementierungszeitplan
| Phase | Zeitraum | Was passiert |
|---|---|---|
| Beginn | Juni 2026 | Neue Regeln treten schrittweise in Kraft |
| Erweiterung | 2026–2027 | Weitere Szenarien werden in die Politik aufgenommen |
| Abschluss | Bis 2028 | Politik vollständig implementiert |
Was ist jetzt zu tun?
- Überprüfen Sie alle Ihre Anzeigen – ist die Marke klar? Ist der Text spezifisch?
- Überprüfen Sie Ihre Landing Pages – stimmt die visuelle Identität mit der Anzeige überein?
- Überwachen Sie Beschwerden – wenn es eine Geschichte von Beschwerden gibt, beheben Sie die Ursache.
- Implementieren Sie Domain Pin in kompatiblen Kampagnen.
- Verfolgen Sie die Benachrichtigungen von Google Ads – jede Einschränkung wird dort kommuniziert.
Fazit
Google schafft keine neuen Regeln aus dem Nichts – es wird gegen Praktiken vorgegangen, die negative Erfahrungen für die Nutzer erzeugen. Werbetreibende, die bereits mit Transparenz und Qualität arbeiten, werden nicht betroffen sein.
In der Agência Kaizen verfolgen wir alle Updates von Google Ads genau, um sicherzustellen, dass die Kampagnen unserer Kunden stets den besten Praktiken entsprechen. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie wir Ihrem Unternehmen helfen können, sicher und erfolgreich zu werben.

