Kurze Videos sind kein Trend mehr – sie sind das Hauptformat für den Konsum von Inhalten im Jahr 2026. Reels, TikTok und YouTube Shorts ziehen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, und Marken, die dieses Format beherrschen, erzielen bemerkenswerte Ergebnisse.
Reels: das Herz von Meta Ads
Im Jahr 2026 machen Reels mehr als 50 % aller Anzeigenimpressionen von Meta aus. Und mit niedrigeren CPMs als im traditionellen Feed ist der ROI erheblich besser. Die Shoppable Reels ermöglichen es, dass der Produktkatalog direkt im Video erscheint, ohne separate Kreative. Tipp: Produzieren Sie Reels mit nativem Inhalt (im Hochformat gefilmt, natürliches Licht) anstatt horizontale Videos anzupassen.
TikTok: vom Trend zum Verkaufskanal
Der TikTok Shop ist in Brasilien exponentiell gewachsen. Marken, die TikTok zuvor nur für Awareness genutzt haben, schließen jetzt direkte Verkäufe innerhalb der Plattform ab. Der Algorithmus von TikTok begünstigt authentische Inhalte – überproduzierte Videos schneiden schlechter ab als einfache und ehrliche Aufnahmen.
YouTube Shorts: der schlafende Riese
YouTube Shorts hat von der Integration mit Google Ads profitiert. Werbetreibende können Shorts innerhalb von Demand Gen- und PMax-Kampagnen schalten und Zielgruppen erreichen, die nicht auf TikTok oder Instagram sind. Das Besondere an Shorts ist die Langlebigkeit – Videos generieren Wochen nach der Veröffentlichung weiterhin Aufrufe.
Strategien, die funktionieren
- Hook in den ersten 3 Sekunden: die Entscheidung, weiterzuschauen, ist sofort
- Nützlicher Inhalt vs. Unterhaltung: schnelle Tutorials haben eine bessere Conversion als reine Unterhaltung
- CTA am Anfang und Ende: Zuschauer brechen in der Mitte des Videos ab
- Untertitel: 80 % der Videos werden ohne Ton angesehen
- Frequenz: 3-5 Videos pro Woche sind das Minimum, um zu wachsen
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